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First woman with implanted knees and Plantarfasziitis crossed the dschungle

Kuching steht Kopf: Erstmalig gelang es einer Deutschen Urlauberin, den berüchtigten Dschungletrail im Bako Nationalpark zu bewältigen und nahezu unbeschadet in der malerischen Buch jenseits der tropischen Hölle anzukommen. Sichtlich gezeichnet von den Strapazen strahlt sie über das ganze Gesicht, bittet jedoch um eine kurze Verschnaufpause, nach der sie gern alle Fragen der bereitstehenden Journalisten beantworten werde.

„Meine Frau ist eine echte Kämpferin“, sagt derweil ihr Mann und blickt stolz auf die völlig verschwitze und ziemlich derangierte Endfünfzigerin. „Wenn sie sich etwas vorgenommen hat, dann zieht sie es auch durch.“
„So schlimm war es gar nicht“, unterbricht sie ihn. „Dank meines Mannes und des freundlichen Gide, die immer, wenn es notwendig wurde, helfend die Hand reichten, ließen sich auch größere Steigungen leidlich schaffen. Bergab war es manchmal etwas heikel, aber … ich bin hier.“

Um zu verstehen, wie groß die Herausforderung für die bescheidene Urlauberin war, muss man wissen, dass sie nicht nur zwei Knieimplantate ihr Eigen nennt, sondern auch noch eine üble Fersenentzündung. Beides, wie sie selbst sagt, ziemlich doof. Wobei die Knieimplantate schon x Mal besser funktionieren als ihre natürlichen Vorgängermodelle, ergänzt sie dankbar. Den Preis für solche Wanderungen, schmerzhafte Humpelei am Abend und Folgetag, zahle sie jedoch gern, wenn sie dafür solch einen traumhaften Ausflug machen könne. „Wir haben verschiedene Affen, Bartschweine, einen Waran, vielfarbige Krebs, Flughunde, Schlangen, gottlob keine Krokodile und eine unfassbar ursprüngliche Natur erleben dürfen.“

Dann noch die Bootstour entlang der Küste mit Mangrovenwäldern, faszinierenden Felsformationen, Fischersiedlungen, … es war absolut toll!

„Aber jetzt“, entschuldigt sie sich mit einem Lächeln, „bin ich platt und muss mich ausruhen.“ Die abschließende Frage, ob sie Borneo, genauer, Sarawak und Kuching als Reiseziel empfehlen würde, beantwortet sie ohne eine Sekunde zu zögern:
„Ja, absolut und jederzeit. Interessante Stadt, superfreundliche Leute, gutes Essen, megaschöne Natur, die zudem aktiv geschützt wird – was will man mehr!“

 

Ach, schön war es. So schön, dass ich das hier schon Mal als kleinen Zwischenbericht poste. Morgen geht es weiter in den Nordosten des Landes, dort planen wir uns völlig und total und nahezu unanständig zu entspannen. Von dort erzähle ich dann auch noch, wie es in Singapur war, warum Kuching auf den zweiten Blick schöner ist, als auf den ersten und wie es und auf Gaya Island ergeht. Bis dahin nehme ich Bewunderung für die von mir erbrachte Leistung gern bis liebend gern 😉 entgegen und hoffe, wir sehen uns hier wieder.

 

Wer sich die Zeit bis zur Fortsetzung mit anderen Reiseberichten vertreiben möchte, kann hier vorbeischauen

Mail from England
Mail from home – von Island bis zum persischen Golf, unser Reisejahr
Mails from down-under
Mails from down-under II
Mail from Iceland
A Roma – ein Reisebericht
und etwas weniger Reisebericht, aber trotzdem von einer Reise
Mail from Berlin
plus: Gastbeitrag über eine Englandreise
England kann auch anders sein

 

Wie immer gilt
© Text und Bild: Kirsten Marter-Dumsch, September 2019

und: Freu mich, wenn Ihr teilt!

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. ana sagt:

    Neid…
    Herzlichen Glückwunsch!!!

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  2. Petra sagt:

    WOW , wir sehr stolz auf dich..! 😊

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