Mail from home – von Island bis zum persischen Golf, unser Reisejahr

Es ist Nachmittag. Ein Septembernachmittag in Europa, genauer, in Deutschland, in NRW, in Wuppertal. Vor meinem Fenster spiegelt sich das Regenwasser auf dem Gartentisch und in den Blütenkörbchen der weißen Herbstaster hängen winzige Tropfen. Was für ein Gegensatz zu den vergangenen Tagen! Ein wohltuender, denn ich bin nicht wirklich gemacht für Temperaturen jenseits von 30°. Von jenseits 40° ganz zu schweigen. Mit unserer Reise nach Ras Al Khaimah, einem der sieben arabischen Emirate, endet ein Reisejahr, dessen Etappen unterschiedlicher nicht hätten sein können.

Wir starteten vor ziemlich genau einem Jahr mit Island, das mich so unglaublich begeisterte. Danach ging es nach Australien, Anfang des Jahres für ein paar Tage nach Holland, im Mai in die Toskana, im Sommer nach Cornwall und nun an den persischen Golf. Und bevor du nun fragst, wann wir arbeiten, es waren ja oft nur ein paar Tage, ein verlängertes Wochenende. Was in manchen Fällen mehr als bedauerlich war. Zu gern wäre ich, wie du weißt, in Island geblieben, um mich satt zu sehen. Ebenso in der Toskana, in der ich mich einfach immer wieder unglaublich wohl fühle. Doch mehr als vier Tage waren diesmal nicht drin, zu viel Anderes stand auf dem Plan. Der Sommerurlaub in Cornwall war herrlich, bot jede Menge Entschädigung für diesen misslichen Umstand und bescherte mir darüber hinaus Stoff für „Rest on me“, meine Septembergeschichte. Es gefiel uns so gut dort, dass wir überlegen, unseren nächsten Sommerurlaub wieder in England zu verbringen. Aber das habe ich ja schon erzählt, jetzt soll es um unsere Tage in Ras Al Khaimah gehen.

Wobei ich gestehen muss, ich kann gar nicht so viel erzählen, da ich, in Anbetracht der zu erwartenden Hitze, ein echtes Sparprogramm gefahren habe und kaum etwas von Land und Leuten gesehen habe. Ich hatte, auch das muss ich gestehen, erhebliche Vorbehalte gegen diese Reise, erwartete Wüste, architektonischen Gigantismus und einen Hang zum, bzw. eine Ausprägung von Luxus, die mir wenig zusagt. Und obendrauf ein sehr spezielles Frauenbild. So ganz falsch lag ich damit nicht, wie sich zeigte. Doch der Reihe nach.

Warst Du schon mal in der Region, bist in Dubai gelandet oder hast dort einige Tage verbracht? Wir landeten erst einmal nur dort. Im Dunkeln. Nach sechseinhalbstündigem Flug, am späten Abend. So sahen wir wenig bis nichts auf unserem immerhin noch eineinhalbstündigen Weg nach Ras Al Khaimah. Einen ersten Eindruck, was die nächsten Tage an Temperatur mit sich bringen würden, bekamen wir allerdings schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug. Irgendjemand schien einen riesigen Fön angeschmissen haben, so warm war der Wind, der uns ins Gesicht blies. Später, als uns Marina, eine ausgesprochen freundliche Hotelmitarbeiterin, deren ursprüngliche Heimat ich in Russland vermute, auf unseren „nice little balcony“ führte, beschlugen uns gar die Brillengläser. Ein Phänomen, das sich in den nächsten Tagen des Öftern wiederholen sollte. Freundlichkeit ist ein gutes Stichwort. Mit Ausnahme der Zollbeamten, denen wir tags drauf bei einem Ausflug in die nördliche Exklave des Oman begegneten, erlebten wir nur extrem freundliche Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern. Viele davon, dies für Dich als Augenmenschen, sehr gut aussehend. Einheimische, lernten wir, sind in den Emiraten die absolute Minderheit. Der Ausländeranteil liegt bei 80-85%. Stell Dir das hier vor, wo es Landstriche gibt, die bei einem Anteil von 2% von unzumutbarer Überfremdung sprechen. Ich fragte mich zwischendurch, ob das wohl anders wäre, wenn auch wir über Rohstoffe verfügen würden, die vergleichbaren Wohlstand garantierten. Nun, es gibt sie nicht, lassen wir also die Gedankenspiele.

Fraglich auch, ob wir ähnlich mit unseren Gastarbeitern umgehen würden. Halber Verdienst für gleiche Arbeit, Landesverweise bei jedem Vergehen, Heiratsverbot mit einheimischen Frauen (einheimische Männer haben natürlich jede Wahlfreiheit!) und kein Bleiberecht im Rentenalter. Ob Donald Trump sich dort Inspiration für seine „America first“-Maxime geholt hat? Andererseits bieten die Emirate wohl eine entschieden bessere und kostenfreie Gesundheitsversorgung an. Und man zahlt keine Steuern. Da ist der feinfühlige Führer der freien Welt eindeutig anders drauf. Sicher würden die Gastarbeiter auch fernbleiben, wenn es ihnen unter den genannten Bedingungen nicht immer noch besser als in ihren Heimatländern gehen würde. Ich kann und will mir kein Urteil darüber erlauben, auch wenn ich ein leichtes Unwohlgefühl verspürte, touristische Nutznießerin eines solche Ungleichheiten produzierenden Systems zu sein.

Wie kriege ich jetzt die Kurve zurück zu unseren Erlebnissen?
Da ist Deine Phantasie gefragt. Stell Dir jetzt bitte vor, es ist halb vier Uhr in der Früh, wir gehen, nachdem die Brillengläser aufklaren, zu Bett und stehen drei Stunden später wieder auf, um mit einem Mietwagen in den Oman zu einer Bootstour in einen der dortigen Fjorde aufzubrechen. Welche Bilder kommen Dir bei dem Wort Fjord? Berge, Meer, grün, Norwegen? So ging es mir auch. Nun kann man sich denken, dass es ein Fjord im persischen Golf geringfügig anders aussieht. Das tut er in der Tat. Meer? Ja, Meer ist da. Es ist von beeindruckender Klarheit und voll farbiger Fische, die wir beim Schnorcheln in Augenschein nahmen. Es war ein bisschen wie im Bällebad, nur dass man trotz vieler Versuche und einer schier überwältigender Anzahl, keinen Berührungskontakt mit ihnen bekam. Berge? Ja, Berge sind auch da. Faszinierende Felsformationen, an denen man sehr gut ablesen kann, wie die Erdschichten sich über- und untereinanderschieben. Ich finde so was immer spannend zu sehen, lagerte unter dem Sonnensegel der gemieteten Dhau, dem traditionellen Holzboot der Region, und fühlte mich an Island erinnert, wo sich die Plattentektonik ja ebenfalls recht beeindruckend zeigt.

Was dem omanischen Fjord hingegen völlig abgeht ist jegliche Farbe jenseits von Steingrau oder -beige. Überhaupt wirkte der gesamte Teil, den wir sahen, wie ein einziger, riesiger Steinbruch. Nicht ganz falsch, wie wir zwei Tage später erfuhren, denn die Emirate beziehen die benötigten Baustoffe für ihre spektakulären Projekte vielfach von dort. Die wenigen, aus vereinzelten Häusern bestehenden Orte, verschmelzen mit dem Felsen so sehr, dass man sie erst ausmachen kann, wenn man unmittelbar an ihnen vorbeischippert. Wir ankerten vor der Telegrafeninsel, einem Felsen, auf dem es einst eine englische Telegrafenstation gab. Muss kein Vergnügen gewesen sein, dort vor der Verbreitung von Klimaanlagen Dienst zu tun.

Badewasser hingegen war jederzeit greifbar, wie wir beim Sprung ins Meer feststellen konnten. Warmes Badewasser, wohlgemerkt. Körperwarmes. Ziemlich salzig, da muss die ein oder andere Tüte Meersalz reingekippt worden sein. Bad und Bootstour versöhnten uns mit der dreistündigen Anreise, für die wir im Vorfeld etwas naiv ca. 90 Minuten veranschlagt hatten. Zurück ging es eine Stunde schneller, weil die Zollformalitäten nicht mehr so viel Zeit in Anspruch nahmen. Unterwegs sahen wir außer Steinen kaum Pflanzen, dafür immer wieder freilaufende Ziegen, auf der Suche nach Futter und Schatten. Je länger wir fuhren, desto öfter fragte ich mich angesichts der totalen Kargheit, wie man unter solchen Bedingungen lebt? Eine Frage, die mich in den nächsten Tagen immer wieder beschäftigte. Auch als wir zur Abendveranstaltung nach Dubai fuhren. Auf der Gegenfahrbahn der insgesamt 16!spurigen Autobahn staute sich der Feierabendverkehr in beachtlicher Länge, denn wohnen kann in Dubai nur, wer über erhebliche Finanzmittel verfügt. Also quält man sich morgens rein und abends raus. Wechselt dabei von einem eher fortschrittlichen Emirat in ein streng traditionelles. Wie auf der A46, nur halt auf acht statt auf zwei bis drei Spuren und bei mehr als 40° und als Frau vorsorglich voll verschleiert.

In Dubai verbrachten wir den Abend zu Füßen des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa. 828m, 163 Etagen, davon die letzten zwölf unbewohnt, weil zu eng. So der Fremdenführer. Ob’s stimmt, keine Ahnung. Also das mit der Enge. Die anderen Zahlen liest man überall.

Hast Du eine Vorstellung, was geschieht, wenn man sich an einen gedeckten Tisch setzt, der auf einer Terrasse steht, die tagsüber der dortigen Sonne ungeschützt ausgesetzt war? Als ich die Beine unter den Tisch streckte, dachte ich: ACH DU SCHEIßE! Ich sage Dir, der Steinboden gab alles, um die gespeicherte Wärme wieder loszuwerden. Ich habe es nicht probiert, aber ich bin sicher, hätte man den Inhalt eines Wasserglases auf den Boden gekippt, er wäre in Nanosekunden verdampft. Mein Kreislauf entschied sich spontan gegen Alkohol, ich blieb für diesen und alle weiteren Abende beinahe ausschließlich bei Wasser. Sicherlich dient das Alkoholverbot in manchen Emiraten eigentlich der Gesundheitsvorsorge und ist nur vordergründig religiös begründet. Kennt man ja, Vorschriften aus Gesundheitsgründen stoßen meist auf wenig Gegenliebe, da gilt es geschickt zu argumentieren.

Im stetigen Bemühen, Flüssigkeitsaufnahme und -verlust in der Waage zu halten, trank ich zum geschmacklich sowie optisch sehr ansprechenden Essen also diverse Liter Wasser, während ich das Abendprogramm genoss. Unbedingt erwähnen muss ich die Wasserspiele, die unterhalb der Terrasse alle halbe Stunde stattfanden. Zu arabischen Klängen tanzen dort höchst malerisch Wasserfontänen in einem Ausmaß, das man selten, ich nie zuvor, zu sehen bekommt. Schade, dass kaum ein Foto das wiedergeben kann. Die letzte Fontäne schießt so hoch hinaus, dass es Sekunden dauert, bevor sich die Wassertropfen ineinanderstürzend auf den Rückweg machen. Solltest Du je die Gelegenheit haben, musst Du Dir das ansehen. Ansonsten kann ich wenig zu Dubai sagen, außer dass es in vielfacher Hinsicht gigantisch ist. Meine Begeisterung für Gigantismus jenseits natürlicher Erscheinungsformen hält sich in engen Grenzen, weswegen mich persönlich ein späterer Besuch zur genaueren Erkundung wenig reizt. Geschmacksache halt. Viele sind jedoch total begeistert.

Den nächsten Tag verbrachte ich schonend am Pool, gönnte mir eine Fußmassage und fühlte mich gut auf einen Abend in der Wüste vorbereitet. Abends, das weiß man ja, ist es in der Wüste schließlich gern kühl. Weil der Sand die Wärme nicht so vorbehaltlos speichert, wie die gemeine Terrassenplatte. Nun war mir zwar klar, dass wir nicht damit zu rechnen hatten, dass die Temperatur auf 10° fallen würde, aber nichts, absolut nichts hat mich auf das vorbereitet, was tatsächlich auf uns zukam. Ich schwöre, ich habe noch nie in meinem Leben so anhaltend und so viel geschwitzt! Nun könnte man denken, damit sei der Abend ungenießbar gewesen, das Gegenteil jedoch war der Fall. Es war toll. In Teilen sogar sensationell. Ich hörte … sitzt Du? Also, ich hörte … Nein, ich fange anders an. Allein schon wegen der Spannung.

Neben erneut sehr schmackhaften, landestypischen Speisen gab es ein Rahmenprogramm mit ebensolcher Musik und diversen Vergnügungen. Irgendwann, ich lagerte liegend an eines der beim Essen wenig rückenfreundlichen Sitzkissen gelehnt, sah ich in vermeintlicher Ferne den Mond. Ach schau, wie romantisch, dachte ich. Doch der Mond bewegte sich recht schnell, zu schnell entschied ich, als das es sich um das Original handeln konnte. Ich blinzelte und stellte fest, er befand sich auch nicht am Himmel, sondern entschieden näher, quasi nebenan. Tatsächlich handelte es sich um einen Teil einer Lichtshow, die aus zwei Stabfiguren und eben jenem mondähnlichen Ball bestand. Erst tauchte eine kleine Figur auf, die mit dem Ball spielte, dann kam eine mehrere Meter große hinzu. Gemeinsam boten sie ein poetisches Schauspiel der ganz besonderen Art. Es war zauberhaft.

Im Anschluss verspeisten wir noch die ein oder andere Nachspeise, von denen die gefüllte Dattel als besonders empfehlenswert erwähnt werden muss. Ich habe keine Ahnung was drin war, aber es war köstlich.

Eine gefühlte Ewigkeit und drei Liter Schweiß später saß ich auf einem der Kissen vor der Bühne auf dem Boden und erlebte einen magischen Moment, der alles in den Schatten stellte.

Kennst Du „e lucevan le stelle“ aus Tosca? Die Arie, in der Cavaradossi in der Engelsburg auf seine Hinrichtung wartet und wehmütig einen letzten Brief an seine Geliebte Tosca schreibt. Nie, so schließt er, nie hat er das Leben mehr geliebt als im Angesicht des Todes. Ein Gassenhauer der Opernwelt. Ich hörte ihn schon oft. Diesmal sang ihn, tata!!!, Jonas Kaufmann. Ja, DER Jonas Kaufmann! Nachts, mitten in der Wüste, begleitet von einem Musiker am Hybridklavier, weil kein normales Klavier diesen Temperaturen gewachsen ist, vor malerisch angeleuchtetem Hintergrund. Es war … großartig. Ach, das trifft es nicht. Es war wirklich wirklich magisch. Ich saß da, schloss die Augen und lauschte auf das, was dieser Mensch im Moment und genau dort fabrizierte. Er sang, was sich Puccini vor mehr als hundert Jahren in einem anderen Teil der Welt ausgedacht hat. Klanggewordenes Gefühl, spürbar damals wie heute. Denn Gefühle kennen kein Jahrhundert, keine Grenze und keine Nationalität. Sie kennen keinen Glauben und keine Vorschriften. Sie sind auch nicht modern oder unmodern. Sie sind universell und zeitlos. Erinnerst Du Dich, was ich in meinem Begleitwort zu Jeanette Baden-Jabers Gastbeitrag über den Libanon geschrieben habe?

„Sie (die Erzählung) zeigt, es gibt Verbindendes in aller Verschiedenheit. Menschen lieben ihre Heimat, ihr Zuhause, egal wo auf der Welt dies ist. Wir mögen unterschiedlichen Kaffee trinken, andere Kleider tragen und andere Gebete sprechen, in unseren Bedürfnissen sind wir uns gleich.“

Dies gilt gleichermaßen für die aus ihnen resultierenden Gefühle. Mehrfach in diesen Tagen ist mir bewusst geworden, dass wir dieselbe Welt bewohnen. Auch wenn man das angesichts der extrem unterschiedlichen Lebensbedingungen manchmal kaum glauben kann. Ob hier oder im Oman, in den Emiraten, in Australien, England oder Island. Es ist ein und dieselbe Welt. Sie ist so unfassbar vielfältig, dass man bisweilen daran zweifeln könnte. Je nach individueller Prägung und Vorliebe fühlen wir uns an einem Ort wohler als an einem anderen, stellen uns viele als nicht lebenswert vor.
Die Themen Tradition und Moderne sind uns in diesen Tagen immer wieder in unterschiedlichem Gewand begegnet. Jonas Kaufmann sang einen Querschnitt seines Repertoires, plauderte und erklärte, versuchte auf sehr sympathische Art seine Kunst dem, leider nicht in allen Teilen interessierten oder wenigstens höflich lauschenden, Publikum nahe zu bringen. Ein moderner, lockerer Typ, der, sobald er singt, zu einem speziellen Inbegriff von Tradition und Moderne wird. Dank dieses spektakulären Auftritts endeten die Tage für mich in dem Bewusstsein, dass es nicht nur Verbindendes zwischen Ländern und Kulturen, sondern auch über die Zeit hinweg gibt. Und das sich das nie ändern wird. Gefühle wie Verzweiflung, Angst und Freude haben sich in Aserbaidschan nie anders als in Rom oder Sprockhövel angefühlt und werden es auch in Zukunft nicht tun. Bleibt die Hoffnung, dass diese Tatsache irgendwann zu flächendeckender Toleranz und Frieden führen kann. Nein, sag nichts, ich weiß, das ist unwahrscheinlich. Ich pflege die Hoffnung trotzdem.

Am nächsten Morgen brachen wir nach Hause auf. Ich verließ das Land ohne Bedauern, es ist nicht meins. Ich bin wohl tatsächlich eher nordisch oder maximal europäisch in meinen Vorlieben. Das ahnte ich im Vorfeld und weiß es nun um so sicherer. Gleichwohl nahm ich Positives mit. Es wäre auch unfair, den Veranstaltern diesen Umstand in Form von Unzufriedenheit vorzuhalten. Im Gegenteil, ihnen gebührt ein herzlicher Dank, sie haben wieder Außerordentliches auf die Beine gestellt. Ich unterhielt mich mit Markus darüber, als wir einen Teil des Orgateams am Ende des Abends ausgelassen feiern sahen. Ein schöner Anblick. Grund genug dazu hatten sie, die Herausforderungen dürften erheblich gewesen sein.

Nun schaue ich auf den regennassen Balkon im abendlichen Dämmerlicht und fühle mich zufrieden und heimisch. Denn ganz egal wo ich wie lange war, egal ob ich mich sehr wohlgefühlt habe oder weniger, ich komme immer wahnsinnig gern nach Hause. Das hier ist mein Teil der Welt. Ich liebe die Landschaft, die Stadt, die Menschen, die Jahreszeiten, meinen Alltag und natürlich unsere Sprache. Hier habe ich meine Wurzeln und von hier aus schaue ich gern immer wieder über den Tellerrand.
Das vergangene Jahr war ein ungewöhnlich volles und interessantes Reisejahr. Ein Luxus, den wir sehr genossen haben. In vierzehn Tagen geht es noch einmal für ein Wochenende mit allen Kindern und Enkelkindern nach Bayern. Danach lassen wir das Jahr zu Hause austrudeln, bevor es im Januar für eine Woche nach Sylt und im Juni nach England geht. Und das sind nur die Ziele, die jetzt schon fix sind. Du siehst, es wird vermutlich auch im nächsten Jahr den ein oder anderen Reisebericht geben.

 

Dir lieben Dank für Dein beständiges Interesse an meinen Berichten und Deinen Langmut beim Lesen. Es ist schön, sich die Erlebnisse berichtend noch einmal vergegenwärtigen zu können. Das mit dem Kurzfassen, das übe ich noch. Versprochen! Vielleicht klappt es nächstes Mal. 😉

Kirsten

 

Lust auf mehr Reisemails? Hier geht es nach Australien, Island und Rom.

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sehr schön geschrieben! Ich würd auch gern mal in die arabischen Emirate reisen. Ich denke zwar auch nicht, dass das eine Gegend für mich ist, aber es ist sicher trotzdem interessant, das mal gesehen zu haben. Denn ich finde man kann die Dinge viel besser beureilen, wenn man sich selbst ein Bild davon gemacht hat :)) Liebe Grüße

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  2. monatsweise sagt:

    Danke, das freut mich. Interessant ist es allemal, ich würde nur eine Reisezeit empfehlen, zu der die Temperaturen moderater ausfallen. Bei max. 30° ist man als Europäer sicher aufnahmefähiger. 😉

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