Das Mädchen mit der Anemone

Diesmal gibt es etwas, das ich noch nie zuvor versucht habe: Eine historische Geschichte.     Für mich war das eine echte Übung, bei der  – hoffentlich – für Euch eine unterhaltsame Geschichte rausgekommen ist. Recherche (ja, nicht alles ist frei erfunden) und Schreiben haben mir echt Spaß gemacht, auch wenn ich sicher nie ein…

Wie es begann – Corners of my mind III

Jemanden vergessen wollen heißt an ihn denken. Jean de La Bruyère (1645-1696) Habe ich eigentlich schon verraten, dass die Frau, die ich nun schon zum dritten Mal mit ihren Erinnerungen konfrontiere Simone heißt? Im Grunde sogar schon zum vierten Mal, denn auch „Vor dem Regen“ handelt von Simone und Gerhard, den Ihr ebenfalls schon aus…

Bin draußen – Post aus dem Garten

  Es ist Ostern und die Baumpäonie blüht! Gestern noch schaukelte nur eine kugelige Knospe im Wind, heute morgen dann eine voll erblühte Schönheit. Weiße Blütenblätter mit magentafarbenem Streifen und einem dichten Kranz gelber Pollengefäße. Als ich sie entdeckte, litt sie schon sichtbar unter der warmen Morgensonne. Jetzt, im Schatten des Nachmittags

Wintersonne

Ich weiß noch, dass ich dachte: Dieses Licht ist einzigartig! Ebenso wie die eisige Luft, deren salzige Schärfe im Rachen beißt. Spaziergänge am Nordseestrand haben im Winter einen ganz besonderen Reiz. Von einem solchen Spaziergang brachte ich die Idee zu einer Geschichte mit. Doch irgendwie wollte und wollte sie nicht werden. So lag sie lange…

Nachtschatten – Corners of my mind II

Einmal angestoßen lässt sich das Erinnern nicht aufhalten. Ein Bild aus alten Tagen, eine Melodie, ein Brief (Mail oder Textnachricht) und schon ist die Vergangenheit wieder da, nah und unmittelbar. So erging es auch der Protagonistin der Februargeschichte, die sich an eine Nacht besonderer Intimität erinnert.  — Kaum hatten wir aufgelegt, meldete der Rechner eine…

Corners of my mind*

Reisen, las ich dieser Tage irgendwo, gleiche heutzutage mehr einer Besichtigung als einer Erkundung. Das erinnerte mich nicht nur an meine eigene Behauptung Reisen sei wie Bilder gucken, sondern auch an einen Gedanken, bzw. ein Textfragment, das ich einmal für eine geplante Erzählung verfasst habe. Deren Vollendung, dies am Rande, bis heute ebenso immer mal wieder…

Eiszeit

Zum Start ins neue Jahr gibt es eine Kostprobe, die vielleicht Eingang finden wird in ein Gemeinschaftsprojekt, das ich in 2019 mit Matthias Rürup plane. Ihr kennt ihn von seinem Gastauftritt hier auf monatsweise, einem Auszug aus seinem Gedichtzyklus „Igel-Gesänge“, die wir gemeinsam aufgeführt haben. Wobei ich rein rezitierend gewirkt habe, eine Aufgabe, die mir…

Happy New Year

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, allen Freundinnen und Freunden von monatsweise einen tollen Jahresausklang und ein frohes neues Jahr! Möge es reichlich gute Momente für Euch bereithalten. Alles Liebe Kirsten

Mail from Berlin

Noch einmal schreibe ich von einer Reise. Eigentlich war es nur ein Kurzbesuch bei der Familie und kein Sightseeing geprägter Wochenendtripp. Gleichwohl gibt es etwas zu erzählen. — Unebener Boden unter meinen Füßen, alles kippt aus dem Lot, nichts fügt sich zu rechten Winkeln. Grau. Schwarz. Weiß. Leere Räume und Alltäglichkeit. Genau diese Alltäglichkeit ist…

Tod in Zimmer 64 – die Auflösung

Wie versprochen folgt vor Monatsende noch die Auflösung des Falls. Ich habe kurz in Erwägung gezogen, dazu alle Verdächtigen zu versammeln und sie von Dombrowski,  ganz im Stil Hercule Poirots, höchst dramatisch präsentieren zu lassen. Doch Dombrowski ist entschieden uneitler als der legendäre Privatdetektiv aus Agatha Christies Feder, weswegen wir ihn nur zur Berichterstattung bei…

Tod in Zimmer 64

DAS Genre überhaupt ist der Krimi. Grund genug, sich ihm immer mal wieder zu widmen, auch wenn er nicht die Lieblingsdisziplin ist. Weil der erste Mitratekrimi, gefährliches Spiel, gut ankam, dürft Ihr auch dieses Mal raten, wer es warum war. Wer nicht drauf kommt, muss bis zum Monatsende warten, dann verrate ich es. Aber ich…

England kann auch anders sein

Vor Kurzem erreichte mich eine Mail vom Kollegen Christian aus Leipzig, der mir, nach der Lektüre meines Englandreiseberichtes, von seinen Erlebnissen im von mir so geschätzten Land berichtete. Ich freute mich über die unverhoffte Post, amüsierte mich beim Lesen und dachte, wie unterschiedlich man ein Land doch erleben kann. Was sicher nicht nur am zeitlichen Abstand unserer Reisen…