Der zweite Weg

Es gäbe etwas zu erzählen zur Entstehung dieser Geschichte, die ich für eine Lesung unter dem Titel „Der zweite Weg“ verfasste. Doch ich breche mit der Gewohnheit und mache das diesmal erst im Anschluss. Um Euch zum einen nicht durch eine von mir verkündete Schreibabsicht eventuell einzuengen und zum anderen nichts vorwegzunehmen, das die Spannung…

For your eyes only*

In Anbetracht der aktuellen Hitzewelle habe ich mich einer Kreativübung gewidmet und eine Geschichte um ein paar vorgegebene Worte gebastelt. Gute Sache, wenn das eigene Hirn keine Idee ausspucken will. Ernsthaft jetzt. Immer wieder überraschend, was dabei so rauskommt. In diesem Fall lauteten die Worte: Geburtstag, Boxershorts, Unruhe, Ballon, Trump, Idiot und weiß. Das wird…

Mail from England

  Wie es war, hast du gefragt und ich habe ohne zu zögern „schön, sehr schön“ gesagt. Das ist zwar eine zutreffende, aber mitnichten erschöpfende Antwort. Es war nämlich auch: Erholsam, entspannend, bereichernd, körperlich anstrengend, interessant, inspirierend, lustig, manchmal zu voll, unglaublich sonnig, … und damit ein ebenso gelungener Urlaub wie unser erster Englandurlaub im…

Gestern noch …

auf einen kurzen Besuch in Anglesey Abbey bei Lord Fairhaven vorbeigeschaut und heute schon die ersten Notfallrettungsmaßnahmen im heimischen Garten erledigt. Zwei wunderbare Urlaubswochen liegen hinter, viel zu tun vor uns. Die Überflutungsbaustelle  und das normale Tagwerk haben uns wieder, weswegen ich Euch an dieser Stelle noch um ein wenig Geduld bitten möchte. Sobald ich…

Freischwimmen II

So, hier wie angekündigt eine weitere Version der Junigeschichte „Freischwimmen“. Eigentlich wollte ich in dieser Version auch die Zeitform hin zum Präteritum, der gebräuchlichsten Zeitform fiktiver Texte, ändern. „Die im Präteritum erzählten Ereignisse vermitteln den Eindruck, in einer – fiktiven – Gegenwart stattzufinden.“(Käthe Hamburger, Die Logik der Dichtung).   Doch schon nach wenigen Zeilen fühlte sich…

Freischwimmen I

Thema, Stilrichtung, Perspektive, Zeitform, Erzähltempo, Wortwahl … Auf dem Weg von der Idee zur Geschichte muss man jede Menge Entscheidungen fällen. Und jede Entscheidung hat Einfluss auf die Wirkung, den Sound des Textes. Nicht wenige entwerfe ich (zumindest in Teilen) in verschiedenen Varianten, bevor ich mich für eine Form entscheide, die, meiner Meinung nach, am…

Ein Flüstern danach

Diesmal gibt es eine Ausnahme von der Regel: einen autobiografischen Text. Warum? Mein Kopf hat einfach keine Idee für einen fiktiven Text produziert. Nix, Null, Leere! Um im Mai nicht erstmalig den monatlichen Rhythmus zu unterbrechen, entschloss ich mich, aus der Not einer – mal wieder – schlafarmen Nacht eine Tugend zu machen, bzw. eine…

Am Fluss

Weil Gut Ding Weile braucht, und Weile im Moment Mangelware ist, gibt es im April noch einmal ein Remake anstatt der angekündigten Fortsetzung der Märzgeschichte. Das Schöne daran: Für mich war dieser Text mal wieder eine echte, und noch dazu gute, Übung. Weniger inhaltlicher, als stilistischer Art. Perspektive, Zeitform, logische Fehler, … erstaunlich, was mit…

Im Schatten

Tja, was soll ich sagen: In diesem Monat gibt es nur den Anfang einer – insgesamt recht langen – Geschichte. Weil sie eben echt lang und zum anderen auch noch nicht ganz abgeschlossen ist. So ein Monat ist echt schnell rum, insbesondere, wenn man nicht nur ein Projekt in der Mache hat. Ich hoffe, Ihr…

Zwei Stück Torte

Work in progress Wieder einmal nahm ich mir – aus Übungsgründen – eine alte Geschichte vor. Dabei wurde mir klar, selbst wenn man sich nach langer Zeit sehr viel leichtfertiger von Sätzen und Ideen trennt, anders formuliert und gewichtet, bleibt es eine alte Geschichte. „Kill your Darlings“ ist halt leichter gesagt als getan. Das ist…

Intercity Express

Herzlich Willkommen zur ersten Monatsgeschichte im neuen Jahr. Ich hoffe, Ihr seid gut reingekommen und hattet ein paar schöne Tage. Ich widmete mich unverzüglich einer neuen Geschichte, um auch im neuen Jahr meinen Vorsätzen treu zu bleiben und monatsweise regelmäßig zu füttern. Angeregt wurde ich durch eine Freundin, die mir die Geschichte vom schwarzen und…

Wie ist es Weihnachten denn bei Euch so?

  Bei uns streicht seit Tagen der Nebel um die Häuser, als hätte er kein schönes Zuhause. Bei jedem Gang vor die Tür – und davon sind derzeit viele zu absolvieren – umhüllt er einen mit diesem feinen, eigentlich kaum Regen zu nennenden Niesel. Weswegen man lieber Zuhause bleiben würde, geht aber nicht, weil noch…

Weihnachtspost für monatsweise

  Draußen schneite es, als sie heute endlich ankam: die erst lang geplante und dann lang erwartete Printversion der Septembergeschichte. Tata!!! Schön ist sie geworden! Ich gestehe, ich bin ein wenig stolz, denn diesmal habe ich wirklich alles selbst gemacht. O.k., den Druck hat Bod übernommen. Aber Umschlagfoto und Gestaltung sowie Satz habe ich erledigt….